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Banner Ratgeber Durchsteckanker vs. Verbundklebeanker

Wann brauche ich überhaupt welchen Anker?

Befestigungsmöglichkeiten gibt es viele. Doch welches System passt zu meinem Vorhaben? Gibt es Voraussetzungen die erfüllt sein müssen? Und wie kann ich diese Systeme am einfachsten auseinanderhalten? Auf all diese Fragen gibt es hier Antworten - in Form einer kleinen Übersicht mit den wichtigsten Eigenschaften und Unterschieden auf einem Blick:

Durchsteckanker

  • Es handelt sich um ein technisches Dübel-System.
  • Der Anker verkeilt sich im Untergrund.
  • Auch für die Wand- und Deckenmontage geeignet.
  • Die Befestigung erfolgt über Kraftschluss mittels Reibungskräften: Beim Anziehen der Schraube oder Mutter wird eine Vorspannkraft erzeugt, welche den unteren Konus in die Spreizhülse zieht. Hierdurch wird diese gegen die Bohrlochwand gepresst, also „aufgespreizt“ – es folgt ein Reibschluss zwischen Hülse und Bohrlochwandung. Entstehende Zugkräfte werden durch Reibung aufgenommen.
  • Durchsteckmontage: Das Bohrloch wird am einfachsten durch das zu befestigende Produkt hindurch gebohrt. Man nutzt hierbei idealerweise einen Bohrer, dessen Durchmesser dem des Dübels entspricht. Nach der Säuberung des Bohrloches wird der Dübel durch das Produkt gesteckt und eingeschlagen. Sobald der Betonanker vollständig im Loch versenkt ist, erfolgt das abschließende Festziehen und Aufspreizen.
  • Der wesentliche Vorteil ist der schnelle und unkomplizierte Einbauvorgang – außerdem ist ein Durchsteckanker in der Lage, auch höchste Lasten zu tragen.
Ratgeber - Wie werden Durchsteckanker verwendet?

Verbundklebeanker

  • Es handelt sich um ein chemisches Dübel-System.
  • Der Anker verbindet sich fest und dauerhaft mit dem Untergrund.
  • Auch für Wand- und Überkopfmontage geeignet – es wird allerdings ein geschlossenes Fundament benötigt, damit der anfängliche Flüssigmörtel nicht wegfließen kann.
  • Die Befestigung erfolgt über Stoffschluss mittels Adhäsion und Kohäsion: Der Zwei-Komponenten-Mörtel „verankert“ dabei die Ankerstange aus Stahl mit der Bohrlochwand. Damit ein funktionstüchtiges Ergebnis erzielt wird, muss sichergestellt sein, dass das Bohrloch vor dem Injizieren sehr gut von Staub befreit wurde.
  • Injektionsmontage: Nachdem das Loch gebohrt und gut ausgepustet wurde, wird die gläserne Mörtelpatrone eingesetzt. Mithilfe eines Bohrhammers wird die Ankerstange dann in die Bohrung getrieben, wo sie die Patrone zerstört und das Mörtelgemisch freisetzt. Nach Einhaltung der Aushärtezeit kann das Produkt montiert werden.
  • Der Vorteil ist die spreizdruckfreie Befestigung. Da weniger Druck in die horizontale Umgebung ausgeübt wird, bietet sich dieser Anker vor Allem bei geringem Abstand zum Fundamentrand oder benachbarten Bohrloch an. Auch schwere Lasten werden mühelos verankert.

Bei uns gibt es keine Rivalität: wir haben Durchsteck - UND Verbundklebeanker