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Auswahlkriterien bei Absperrketten - Darauf kommt es an

1. Das Material

Neben Absperrketten aus Kunststoff gibt es auch Güteketten aus Nylon und Absperrketten aus Stahl. Hier der wesentliche Unterschied:

Materialunterschiede Absperrketten

Kunststoff (1): Kunststoffketten (technischer Name: Polyethylen) sind gut & günstig. Sie werden eingesetzt, wenn es um die eher optische Trennung eines abgesperrten Bereiches („hier kein Durchgang“ oder „Warnung, Baugrube“) geht, ohne dass die Gefahr einer sehr hohen mechanischen Gewalteinwirkung (zum Beispiel ein gegenfahrendes Fahrzeug) besteht. Zudem haben Kunststoffketten ein eher geringes Eigengewicht und sind dadurch gut zu transportieren.

Nylon (2): Absperrketten aus Nylon (technischer Name: PA 66) werden auch Güteketten genannt. Das Material Nylon ist witterungsbeständig, UV-beständig, gegenüber vielen Chemikalien resistent und hoch belastbar. Deswegen eignen sich Absperrketten aus Nylon auch für den permanenten Gebrauch im Außenbereich und Industriebereich.

Stahl (3): Absperrketten aus Stahl halten einiges aus! Sie sind witterungsbeständig und robust. Eine Feuerverzinkung verhindert den Rostbefall. Parkplätze werden vorrangig mit Stahlketten abgesperrt. Stahlketten symbolisieren nicht nur durch die wechselnde rot weiße Farbe „Achtung“, sondern sind auch stabil und verdeutlichen, dass ein Gegenlaufen oder Gegenfahren Schaden an Person oder Fahrzeug mit sich bringen wird und es deswegen lieber nicht getan werden sollte.

2. Optik

Bei Absperrketten gibt es unifarbene, mehrfarbige oder technisch behandelte und dadurch strahlende bzw. leuchtende Varianten.

Farbneutral: Unifarbene Ketten fallen nicht großartig auf, sind zweckmäßig und passen sich der Umgebung an.

Farbwechselnd: Absperrketten mit einem fortlaufenden Farbwechsel (üblicherweise alle 50 cm) sind extrem auffällig und werden auch unterbewusst wahrgenommen. Ideal für Gefahrenstellen.

Fluoreszierend: Eine fluoreszierende Absperrkette ist noch auffälliger bei Tageslicht. Das auftreffende Licht wird zurückgestrahlt. Durch diesen Strahleffekt verstärkt sich bspw. die Warnfarbe Rot noch einmal immens.

Nachleuchtend: Eine Absperrkette aus einem lang nachleuchtend ausgerüsteten Kunststoff speichert bei Lichteinfall (Tageslicht, elektrisches Licht) das Licht und gibt es bei Dunkelheit wieder ab. Die Kette leuchtet. Damit ist eine nachleuchtende Absperrkette die perfekte Absperrung bei totaler Dunkelheit!

3. Die Farbe

Die Absperrkette als Instrument der Warnung übernimmt die beiden Farbkombinationen aus dem Umfeld der Betriebssicherheit:

Farbunterschiede Absperrketten

Gelb / Schwarze Absperrketten: Für permanente Gefahrenstellen bzw. abzusperrende Bereiche ist die Farbkombination gelb-schwarz angedacht.

Rot / Weiße Absperrketten: Temporäre, nur zeitweise bestehende Hindernisse (zum Beispiel eine Baustelle) werden mit Absperrketten in der Farbkombination rot-weiß ausgerüstet. Außerdem werden Parkplätze ebenfalls nach diesem Farbschema ausgestattet, obwohl diese längerfristig bestehen.

4. Die Kettengliedgröße

Generell gilt, je stärker das Kettenglied, desto mehr hält die Kette bei mechanischer Belastung aus. Für eine rein visuelle Absicherung eines Bereiches (zum Beispiel das Absperren eines Ganges) reicht eine dünngliedrige Kette aus. Besteht das Risiko, dass eine mechanische Belastung stattfindet (zum Beispiel dagegen drückende Menschen), sollte schon eine mittlere oder große Kettengliedgröße zum Einsatz kommen. Neben der mechanischen Belastbarkeit spielt natürlich auch die Optik eine Rolle: Je größer, desto besser sichtbar.

Größenunterschiede Absperrketten

Klein: Das Kettenglied ist 6 mm dick

Mittel: Das Kettenglied ist 8 mm dick

Groß: Das Kettenglied ist 10 mm dick

5. Verbindungselemente

Jetzt dreht sich alles darum, wie die Absperrkette verbunden wird. Je nach Einsatzzweck der Absperrkette gibt es viele Möglichkeiten.

Verbindungselemente Absperrketten

Einhängehaken (1): Auf der einen Seite sind es Verbindungsglieder (s. Begriff Verbindungsglieder). Hier wird das Ende einer Kette eingefädelt. Auf der anderen Seite ist die Ausbildung zu einem Haken. Damit wird die nun befestigte Kette in eine Wand-Öse oder den Ring eines Kettenpfostens eingehakt.

Karabinerhaken (2): sind aus Stahl und hoch belastbar. Damit eignen sie sich zum Verbinden schwerer Stahlketten untereinander. Aber auch zum Ein- und Ausklinken von Absperrketten jeglicher Art in einer Wand-Öse.

Ketten-Schraubglieder (3): Praktisch Verbindungsglieder (s. Begriff Verbindungsglieder), jedoch zum Auf-/Zuschrauben. Zum Verbinden von zwei Absperrketten untereinander gedacht. Das Kettenglied kann durch einen Schraubverschluss geöffnet und geschlossen werden.

Verbindungsglieder (4): Aus Kunststoff sind sie vom Prinzip her wie ein Schlüsselanhänger-Ring. Aus Stahl sind es offene Kettenglieder. Damit werden einzelne Kettenstränge miteinander verbunden.

Verbindungskappen (5): Richtig herum gehören Sie auf mobile Absperrpfosten mit 4 cm Durchmesser und verkehrt herum auf Leitkegel mit einer 4 cm Öffnung. Die Kappen haben vier Ring-Ösen. Darin werden mit Hilfe von Einhängehaken, Karabinerhaken oder Schraubkettengliedern die Absperrketten befestigt.

Vorhängeschloss (6): Verhindert das unerlaubte Öffnen eines durch eine Kette abgesperrten Bereiches.

Wandhaken (7): Einsatz dort, wo die Absperrkette nicht zwischen Kettenpfosten oder Leitkegel gespannt wird, sondern an einem Haken an der Wand befestigt wird. Der Wandhaken wird an die Wand geschraubt oder geklebt und ist das Gegenstück zum Einhängehaken.



Zu den Kunststoffketten und Zubehör

Zu den Stahlketten und Zubehör

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